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Geschichte & Bedeutung des Goldes

Warum Gold die Menschheit schon seit Jahrtausenden verrückt macht

Antike Totenmaske aus Gold Gold in der Antike

Die erste Goldgewinnung und Bearbeitung, fand nach wissenschaftlichen Erkenntnissen, bereits in der Kupferzeit statt. In Mitteleuropa wurden Goldgegenstände gefunden, die aus dem Jahr 2000 vor Christus stammen.Gold ist ein altes Metall, das bereits seit vielen Jahrtausenden die Menschen aufgrund seiner gelblichen Farbe und seiner einfachen Möglichkeiten zur Weitzerverarbeitung fasziniert.

 

Das Metall Gold ist wegen seiner hohen Korrosionsbeständigkeit, seiner Seltenheit und seiner ungewöhnlichen Schwere sehr beliebt, und hat seit Jahrtausenden nichts von seiner Faszination verloren. Bei den alten Völkern wurde Gold vorwiegend bei Opfergaben eingesetzt, und vor allem die Ägypter massen Gold eine besondere Bedeutung zu.

 

Die altägyptischen Pharaonen hielten sich für Abkömmlinge des Sonnengottes Horus, und schmückten sich selber und ihre Umgebung, mit jeglichen Schmuckstücken aus Gold.

 

Goldstatue desägyptischen Pharaos TutanchamunZu den damaligen Zeiten war Silber wesentlich kostbarer und seltener, und die alten Ägypter massen dem Gold, wegen seiner Schönheit, einen besonderen Wert zu. Die Ägypter waren ebenfalls die ersten, die den Bergbau begründeten. Sie ließen Sklaven unablässig Gold fördern, welches zum Zeichen der Macht, der Unsterblichkeit und des Prestiges wurde. Die Inka sind ein weiteres Volk, die dem Gold eine besondere Bedeutung beigemessen haben. Die noch erhaltenen erhaltenen Schmuckstücke sind noch heute ein beeindruckendes Zeugnis hervorragender Goldschmiedekunst. Die Inka haben zu einem großen Teil die Naturgötter verehrt, und auf den Schmuckstücken sind oft die Sonne, der Mond oder die Mutter Erde zu finden. Einige Funde belegen zudem, dass das Volk der Inka, dem Totenkult eine große Bedeutung zugemessen hat, denn bei Ausgrabungen wurden aufwändige Grabbeigaben gefunden.

 

Das Goldene Vlies wurde durch die Argonauten entdeckt, und ebenfalls im Alten Testament wird das Gold in Form des Goldenen Kalbes erwähnt, das für die Israeliten ein besonderes Götzenbild darstellte. Das Neue Testament erwähnt die Weisen aus dem Morgenland, die dem jungen Jesus zusätzlich Geschenke aus Gold als Huldigung darbrachten. Gold war auch bei den europäischen Kulturen, wie Kelten, Römer und Griechen schon immer das wichtigste Metall, aus dem sowohl verschiedenste Kunstgegenstände und Statussymbole sowie auch Münzen als Zahlungsmittel gefertigt wurden.

 

Gold begleitet die Menschheit durch sämtliche geschichtliche Epochen, sei es im Kirchenbau des Mittelaters oder als Ausgangsmaterial für reine Kunst- und Luxusgegenstände im späteren Barockzeitalter.

 

Gold in der Moderne

Im 19. Jahrhundert gab es weltweit immer wieder den so genannten Goldrausch, indem Abenteurer sich auf den Weg zu Orten machten, in denen große Goldfunde auftraten. Nicht nur in den Vereinigten Staaten von Amerika kam es immer wieder zum Goldrausch, sondern ebenfalls in Afrika und Australien. In der Gegenwart legen Banken immer noch Gold als Währungsreserve an, obwohl die heutigen Währungen nicht mehr durch Goldreserven gedeckt werden.

 

Goldmünzen, Barrengold oder andere Goldgegenstände, werden heute vorwiegend als Kapitalanlage verwendet, denn der Goldpreis ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen. Gold zählt somit zu einer der sichersten und gewinnbringendsten Geldanlagen.

 

 

 

 

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